Veröffentlichungen

03. Januar 2014 | Autor: Keoania Korndörfer

Vywamus zu 2014 – Verpflichtung

Vywamus zu 2014 – Verpflichtung

Seit dem letzten Jahr arbeiten wir intensiver zum Thema Selbstverleugnung. Wir werden weiter damit umgehen, denn Selbstverleugnung ist die Grundlage der Schöpfung von Illusion. In diesem Channeling möchte ich Euch eine interessante Perspektive zum Thema „Verpflichtung“ anbieten.

Nun, im Bewusstsein der Menschheit bedeutet Verpflichtung in der Regel etwas, was Ihr aus moralischen Gründen tun müsst. Ihr fühlt Euch jemandem oder einer Sache verpflichtet, und aus diesem Umstand resultiert dann eine Handlung.

Wie, wann, wo und wem Ihr Euch verpflichtet fühlt, und wie Ihr entsprechend handelt, hängt von Eurer eigenen Bedürfnisstruktur ab (Verpflichtung aus Eigeninteresse). Euer Handeln wird bestimmt vom Wert des Sollens, der dieser Verpflichtung anhaftet.

Auch Eure Erwartungen sind verknüpft mit der Erfüllung bzw. Befriedigung der Verpflichtung, die Ihr eingegangen seid. Man könnte sagen, dass Ihr Euch der Erfüllung Eurer Erwartungen ver-pflichtet fühlt, und dies wiederum ist geknüpft an Euren moralischen Maßstab und an Euer Eigeninteresse.

Euer bekanntes Prinzip der Verpflichtung beinhaltet also eine ethische Legitimation und wird als Grund für die Erfüllung moralischer Forderungen benutzt. Oftmals macht Ihr aus der Verpflichtung eine Zwangsjacke, in der Ihr Euch unterworfen fühlt, aus der Ihr entrinnen müsst, oder die Ihr ertragen müsst. Oder eine Verpflichtung resultiert aus einem Schuldbekenntnis, das zu einer Leistungsverpflichtung wird, die eingelöst werden muss.

Auf der philosophischen Ebene zeigt sich ein Grund zur Verpflichtung im Verhältnis von Gott zu Mensch. „Gott, das Unerkannte“ wird zur allwissenden Instanz Eures Seins stilisiert, was die Sinn-frage des Seins aufruft. Ihr fühlt Euch der Suche nach dem Sinn des Lebens verpflichtet und damit der „Allwissenheit Gottes“ gegenüber.

Egal, aus welcher Eurer bekannten Perspektiven Ihr den Umstand von Verpflichtung betrachtet, sie bleibt ein Sollen, ein Müssen, eine Handlung, eine Geschichte, ein Opfer, das Ihr bringt.

BETRACHTET AUS DER PRÄSENZ DES „ICH BIN“ IST VERPFLICHTUNG FREIHEIT UND KEIN POLARER GEGENSATZ ZU DIESER.

Was heißt das? Nun, ICH BIN ist unendliche Wahrnehmung von SEIN und wird immer unendliche Wahrnehmung von SEIN sein. Niemand, wirklich niemand kann Dir das nehmen. Nicht einmal Du selbst kannst Dir Dein ICH BIN nehmen. Du kannst nur so tun, als ob Du nicht wärst. Selbst, wenn Du das tust, gibt es kein Entrinnen vor Deinem ICH BIN. Irgendwann wachst Du auf, und Du willst Dich in Deinem ICH BIN erfahren.

Die ICH BIN-Ebene ist immer in sich selbst präsent, sie ist sich selbst verpflichtet. Sollen bzw. Müssen fallen einfach weg, denn das sind Aspekte, mit denen Ihr Euch selbst verleugnet.

DAS „ICH BIN“ KENNT NUR DAS JETZT.

Verleugnung entsteht, wenn Ihr Euch von der ICH BIN-Präsenz entfernt, Euch von ihr wegleugnet.

Ihr könnt der ICH BIN-Präsenz nicht sagen: „Komm morgen wieder, heute will ich das nicht. Ich habe mich gestern zwar entschieden, aber heute kann ich mich wieder umentscheiden.“ Das macht Ihr auf der ICH BIN-Ebene nicht, denn da gibt es das überhaupt nicht. Ihr könnt die ICH BIN-Präsenz nicht verzögern, Ihr könnt sie nicht reduzieren, Ihr könnt nur sagen: „Ich bin nicht.“

Ihr könnt die ICH BIN-Ebene nicht zerkleinern, sie nicht zerstückeln, Ihr könnt sie nicht aufteilen in Zeitabschnitte. Ihr könnt sie nur verleugnen, indem Ihr sagt: „Ich bin nicht.“

Jede Erfahrung aus der ICH BIN-Ebene ist vollständig im gegenwärtigen Moment.

Die unverleugnete Erfahrung Eurer ICH BIN-Gegenwart ist Euch bisher unbekannt. Menschen, die anfangen, diese Erfahrungen machen zu wollen, werden zunächst nicht verstanden und werden möglicherweise als herzlos bezeichnet, weil sie die Sprache des Opfertums nicht teilen.

In Euren Kontakten mit Euren Mitschöpfern praktiziert Ihr in der Regel Selbstverleugnung, aus dem einfachen Grund, dass Ihr an Euren verleugneten Zustand gewöhnt seid. Ihr erkennt Euch so an und erklärt so Eure Identität, und in Eurem Kommunikationsverhalten bewegt Ihr Euch unbewusst auf diese Weise und übergeht, dass Ihr Eure Verleugnungen immer wieder neu kreiert.

Eine alte Existenzform in der Menschheit ist, dass sie sich von ihrem auf Ängsten basierenden Egobewusstsein leiten lässt. Und selbst wenn jemand anfängt, das zu verändern, kann es Gene-rationen dauern, bis akzeptiert wird, dass es auch andere Erfahrungen gibt. Also braucht es Akzeptanz dafür, dass es auch einen Ausdruck gibt, der Euch ausserhalb Eures Opfertums und Eurer Ängste anspricht. An diesem Punkt geht es darum, die Erfahrung Eurer ICH BIN-Präsenz zu machen, aber Ihr verleugnet diese Ebene immer noch vor Euch selbst. Ihr habt Angst vor dieser Kraft, und das, was Ihr Euch dann aus der Angst heraus sagt, wird zu einer Wahrheit, ohne dass Ihr erkennt, dass Ihr Euch aus Angst einer Handlung verpflichtet, die Euer Potential klein hält.

Ich möchte Euch vorschlagen, dass Ihr Euch Eurer Wachheit verpflichtet.

In Verbundenheit – Vywamus/Keoania – 03.01.2014

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